Tierheim Nitra - Ein Ort der Hoffnung
In Nitra warten mehr als 100 liebenswerte Hunde und Katzen sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.
Sie freuen sich auch über Sachspenden (Decken, Matratzen, Hundefutter) und Besuch!

Partnerseite:

utuloknitra.sk

 
 

Amigo braucht unsere Hilfe!


------------
Bitte helft alle mit!
Habe diesen Hilferuf erhalten:

Amigo muss bis 6 Dez von seinem zu hause weg.
(dies konnte ich bis 3.Jänner aufschieben!)
Er ist ein menschenbezogener Wohnungshund, der nicht in einen Zwinger/Tierheim kommen soll. Das wäre sein Todesurteil.!!

------


Die Geschichte von dem Staffmixbub ist sehr traurig..als welpe kam er von einem unerfahrenen Hundebesitzer zum anderen. Amigo landete dann bei einer Familie in Wien, die mit ihm leider nie umgehen konnte. Es kam soweit, dass das 2 jährige Kind zu dem schlafenden Hund in ein Zelt geschickt wurde, wo er hochschreckte und nach ihr schnappte.Am 6 Dez hätte er deswegen eingeschläfert werden sollen.

Er wurde erst sehr spät kastriert und lange zeit nicht artgerecht gehalten(falsche erziehung, wenig auslauf, wenig soziale kontakte usw)! Erst seit dem letzten jahr wird an den problemen gearbeitet..mit erfolg.

doch dieser Vorfall ist natürlich das aus für ihn- er muss weg.

Ich bitte euch um Hilfe für Amigo!

Steckbrief der Familie:
Hallo!



Name: Amigo
Geschlecht: männlich
Geburtsdatum: 10.10.2005
Rasse: American Stafford Terrier (wir vermuten nicht reinrassig)
Herkunft/Stammbaum: unbekannt
Farbe: semmelbraun/weiß


Amigo ist kein einfacher hund, er sucht einen menschen, der sich mit terriern auskennt, der sich mit ihm intensiv beschäftigt, der ihm konsequenz und gerechtigkeit und viel liebe und zeit und vor allem geduld geben kann! jemand, der an seinen problemen täglich arbeitet und ihn zeit gibt, die schlechten erfahrungen, die er gemacht hat, zu verarbeiten!

er sucht unbedingt einen einzelplatz ohne kinder!!!

er kann problemlos einige stunden alleine bleiben, ist 100 % stubenrein, macht nichts kaputt!
fährt gern im auto mit, spielt gern mit der reizangel, tauziehn, beißwurstwerfen (apportiert nicht, gibt aber jedes spielzeug problemlos beim kommando "aus" ab), läuft gern, schwimmt und buddelt für sein leben gern (hält sich im garten auch an die buddelordnung), folgt gerne fährten, die man ihm legt(kommt selten von der gewünschten fährte ab).

er kennt folgende kommandos: sitz, platz, tot, pfote, andere pfote, rolle (nicht sattelfest), hier (nur in reizarmer gegend), bei fuß (wird immer besser), im platz bleiben (wird auch nach jeder übungseinheit besser, in reizarmer gegend)

wie schon gesagt, er hat von seinem herrl nicht die liebe erfahren, die er verdient hat und im prinzip ist er eine gute seele und für alles positive, das man ihm gibt, dankbar!

da mir sein weiteres leben sehr am herzen liegt, wäre ich sehr dankbar, wenn die zukünftigen besitzer mit mir in kontakt bleiben würden und in falle, dass es zu weiteren problemen mit ihm kommt, er auf gar keinen fall ins tierheim/zwinger abgeschoben wird!

wer sich dazu einschließt, amigo ein neues zuhause zu geben, dem würde ich, so gut ich kann jederzeit unterstützen, helfen, mit rat und tat zur verfügung stehn, alle fragen EHRLICH beantworten!


näheres gerne auf anfrage unter folgender telefonnummer: 0680xxxxx
0676/xxxxx
vielen dank fürs weiterleiten!
lg sabrina

Update:
Nachdem ich Amigo letzte Woche besucht habe und mich davon überzeugt habe, was für ein lieber Kerl er ist, bin ich mir sicher, dass wir ein anderes zu Hause für ihn finden können. Er lebte die letzte 3 Jahre mit einer Hündin zusammen, also ist er nicht komplett unverträglich.


.........

Von Montag bis Donnerstag (7-10 Dez)werde ich auf ihn tagsüber aufpassen, da es beruflich bei der Familie nicht geht. Doch dafür konnten wir nun besprechen, dass sie ihn über die Feiertage noch bis Anfang/Mitte Jänner versorgen können! So haben wir mehr Zeit um einen hundeerfahrenen neuen Besitzer zu finden!

Ich werde Amigo die nächsten Tage auch bei mir haben und selbst kennenlernen& mit ihm arbeiten und euch über seine Trainingserfolge berichten!

--------
update:
koplett unverträglich ? ..ist er nicht! Da er im Hunderudel nicht aggressiv war, nur in einer Situation eifersüchtig-nämlich wenn ein Mensch ihn streichelte und ein 2ter hund dazu kam- vermute ich, dass seine Eifersucht anderen Hunden gegenüber aus der jahrelangen Bevorzugung der Hündin stammt, bzw hatten die Hunde jeweils 2 verschiedene Besitzer, die Hündin die Dame, und Amigo den Herrn. Daraus entstanden Probleme.

Amigo konnte in den ersten 4 Tagen Training bereits teils sozialisiert werden! siehe fotos und mehrere videos.

Sein eintrainiertes Verhalten sich in die Leine zu hängen und zu bellen, sobald er einen anderen Hund sah, wurde fälschlicher Weise als Aggression gedeutet. Doch er ist kein aggressiver Hund! Das hat sich bestätigt, als ich ihn am 4. Tag in das Hunderudel(ca 20 Hunde) integrieren konnte. Viel nettes zureden-lockere Leine- Beisskorb zur Sicherheit- und er zeigte unterwürfiges Verhalten, war total unsicher, der Schwanz bis zum Brustkörper vor eingezogen...
Als er auftaute, und ein Hund nach dem anderen -einzeln!!aus dem rudel zu ihm kamen,reagierte er bei keinem aggressiv, alle mochten ihn, einige Hunde schlossen sich ihm sogar an, aiuch für sie war klar -er strahlt keine Aggression aus!Im Endeffekt konnte er sogar mit 2 Podencos spielen, und einem jungen Jagdhund.egal ob rüde oder weibchen!!Am Nachmittag des letzten Tages hat er dann auch noch meinen Hund Bambi kennengelernt, und auch mit ihm sogar kurz gespielt.Im Auto waren sie durch ein Gitter getrennt-sogar da war er ganz brav! Wenn er nun weiterhin gesunden sozialkontakt mit netten Hunden und genügend Auslauf hat, wird er sein altes Verhalten an der Leine zu Bellen bald abgelegt haben!
Amigo hat sich als armer , aber normaler Hund bewiesen, der einfach nur falsch gehandhabt wurde! Bei einem Hundekenner mit viel Herz, und anfänglichem Übergangstraining könnte Amigo in wenigen monate endlich ein normales Hundeleben führen.
Fazit: Einschläfern wäre Falsch, und nur der Gipfel davon, wie falsch er die letzten 4 Jahre schon behandelt wurde.

Stimmen wurden erneut laut, dass Amigo eingeschläfert gehört, weil er schon mal mit Hunden gerauft hat und nach dem Kind der Familie geschnappt hat!Es ist klar,dass er von dem Kind getrennt gehört, aber nicht vom Leben an sich! Die Vorbesitzer sagen selbst,sie können mit dem Hund nicht umgehen, und der ist, seit er ein Welpe war bei ihnen! Ich frage sie, was kann der Hund dafür ? Er ist nun mal kein unberechnenbares Monster, so tragisch es auch ist, dass er bis jetzt so schlecht durchs Leben geführt wurde. Er hat von mir in den 4 Tagen , die ich ihn bis jetzt hatte, dankbar meine Führung angenommen-ist auf die gewaltfreie Trainingsweise sehr positiv eingestiegen,ist durchaus gutmütig und sein unerwünschtes Verhalten kann nach und nach umprogrammiert werden. Natürlich braucht es einige Monate kosequenter Arbeit. Mit viel Liebe,Geduld und Hundeerfahrung, kann man dieses Tier psychisch wieder aufbaueun! Amigo ist nicht einfach nur aggressiv, sondern handelt aus Unsicherheit und weil er gewohnt war selbst zuständig zu sein, für die Umgebung. Er nimmt es aber dankend an, wenn man ihm zeigt, es geht ihn alles nix an, und er möge sich nur an einem orientieren. Im Hunderudel erwies er sich unterwürfig, unsicher ,und freundlich!.
Es wäre falsch & verantwortungslos diesen Hund einzuschläfern,(selbst das Gesetz sagt das) genauso wie es falsch & verantwortungslos wäre, ihn in hundeeunefahrene Hände zu geben!
Zusätzlich sage ich, aus Erfahrung und Überzeugung einer gewaltfreien Methode, dass es falsch & verantwortungslos wäre diesen Hund mit einer nicht gewaltfreien Methode zu trainieren. Denn Gewalt erzeugt Gegengewalt. Und um dieses Tier hinzubekommen, muss man ihm auch das geben , was man von ihm verlangt. Eine faire Basis für Zusammenarbeit & ein gewaltfreies Klima! Nur so kann er lernen, dass Aggressives Verhalten unerwünscht ist und es nach und nach völlig ablegen!
Natürlich wird er bis dahin und vielleicht sein Leben lang zur Sicherheit mit Beisskorb unterwegs sein- das ist kein Thema! Es geht darum, dass er mit menschlicher Verantwortung, als Begleithund durchs Leben geführt werden kann , ohne dass er eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt. Ihm sein Leben zu nehmen, würde nur darauf hindeuten, dass der Mensch versagt.Es wäre Unrecht!

Update 2010: Kommentar vom vorhergehenden Hundetrainer, der der Familie zur Einschläferung riet:(damit ist das Thema Einschläferung hoffentlich vergessen!!! ) ´´Der Hund , ist in erfahrenen Händen ein Traumhund .
Er lernt sehr schnell - ist sehr liebesbedürftig und in konsquenten Händen , ein Hund der für seinen Besitzer durchs Feuer geht .
Allerdings ist es ein Hund , der durch seine voranngegangene falsche Haltung - Handling , schon auch gelegentlich etwas Druck braucht . Aber der Hund ist sehr anpassungs-lernfähig und wenn er zu jemandem eine Bindung aufgebaut hat , ist dies fast nicht nötig da er dann nur gefallen will bzw sich unterordnet .
Dieser Hund braucht einen souverene erfahrenen Hundebesitzer , dann gibt es auch in der Familie keine Probleme mit dem Hund .``

Wobei ich festhalten muss, dass natürlich bei keinem Training Druck -in Form von der hier angedeuteten Unterdrückung -zielführend ist, sondern klare, konsequene & vorallem verständliche und sekundengenaue Vorgaben des Menschen! Druck sollte allso wirklich nur der Mensch empfinden!! ,-))

update:
Es wird knapp, am 4 Jänner beginnt der 12 Stunden dienst des bisherigen Besitzers, und dann muss Amigo endgültig weg!

Da sich in so kurzer Zeit kein passender neuer Besitzer gefunden hat, werde ich ab 4 Jänner tagsüber wieder mit Amigo trainieren!

Zurück